01.07.2018 in Presseecho

SPD Ortsvereinsvorstand verjüngt sich

 
Foto & Bericht von Marcella Danner 05.06.2018

In den Reihen der Hauptversammlung des SPD-Ortsvereins waren einige junge Gesichter auszumachen. Der Partei-Nachwuchs scheute sich bei den Wahlen nicht davor, Verantwortung zu übernehmen. Der Vorstand hat sich deutlich verjüngt

 

Die Versammlung im "Turnerheim" war gut besucht, der Vorstand musste sogar weitere Wahlzettel kopieren lassen. "Das ist uns schon lange nicht mehr passiert," stellte SPD-Ortsvereinsvorsitzender Manfred Schwanzer erfreut fest.

In seinem Rechenschaftbericht ging Schwanzer auf die vergangenen 24 Monate ein, die für die Genossen auf Bundes- und Landesebene, aber auch für den Oberndorfer Ortsverein turbulent verlaufen seien. Mitgliederveranstaltungen mit Referaten, Infostände auf dem Wochenmarkt und Besuche bei Gemeinde, Altenpflegeheimen, dem AWO-Kontor samt Kleiderladen sowie bei Firmen wurden organisiert. Es fanden Ausflüge und Pflegeaktionen am Mahnmal im Lauterbachtal statt.

Das Ergebnis der Bundestagswahl war "für unsere SPD eine riesige Enttäuschung und die traurige Feststellung, dass Deutschland einen großen Schritt nach rechts gemacht hat". Dies dürfe die Genossen aber nicht abschrecken, sondern müsse sie vielmehr aufwecken, so Schwanzer. Es gelte am Profil und an der Struktur der Partei, auch und gerade in Baden-Würrtemberg zu arbeiten. Vom ehemaligen Bundestagsabgeordneten Klaus Kirschner, der selbst viele Jahre im Gemeinderat saß, gab es konstruktive Basiskritik. Er legte speziell den Stadträten in der SPD ans Herz, die Kommunalverfassnung genau anzusehen. Denn dort gelte, dass im Gemeinderat grundsätzlich alles öffentlich zu behandeln sei. Abgesehen von einigen, wenigen Ausnahmen wie Personal- und Grundstücksangelegenheiten – und auch dann nur, wenn schutzwürdige Interessen zu wahren seien. Man dürfe nicht beklagen, dass die Gesellschaft immer weiter nach rechts rücke, sondern müsse sich mit der AfD inhaltlich auseinandersetzen. Äußerungen wie jüngst erst wieder von Alice Weidel oder Alexander Gauland seien rechtsradikal. Dem komme man nicht bei, indem man einen Wirt in eine unangenehme Situation bringe, wie jüngst bei einem geplanten AfD-Stammtisch auf dem Lindenhof geschehen. SPD-Stadt- und Kreisrätin Ruth Hunds nahm den Ball auf. Aus ihrer Sicht gehöre die SPD im Gemeinderat mitnichten zu den "Verhinderern", wenn es darum gehe, mehr Öffentlichkeit herzustellen. Nicht nur die Freien Wähler stellten solche Anträge. Die habe es durchaus auch schon von ihrer Fraktion gegeben, wo sie es für geboten gehalten habe.

 

Nach dem Kassenbericht von Manfred Hilbert, dem vom Kassenprüfer Heinz-Otto Zeller eine einwandfreie Verwaltung der Finanzen bescheinigt wurde, stand der einstimmig erteilten Entlastung des Vorstand nichts mehr im Weg.

Wahlen

Die Wahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzender: Manfred Schwanzer; Stellvertreter: Hans-Jürgen Ramuschkat; Kassierer: Manfred Hilbert; Schriftführer: Fritz Wurster; Beisitzer: Dagmar Reiter, Lydia Schüle, Hans Häckel, Harald Maas, Alexander Maas, Marion Hofmockel, Rico Preusche, John Baumann und Louis Northe. Zudem wurden die Vertreter für die Kreisdelegiertenversammlung und die Kreisdelegiertenkonferenz (Europakonferenz) gewählt. Auch hier ließen sich die drei jungen Männer mit in die Pflicht nehmen.

 

01.07.2018 in Presseecho

SPD Ortsvereinsvorstand verjüngt sich

 
Foto & Bericht von Marcella Danner 05.06.2018

In den Reihen der Hauptversammlung des SPD-Ortsvereins waren einige junge Gesichter auszumachen. Der Partei-Nachwuchs scheute sich bei den Wahlen nicht davor, Verantwortung zu übernehmen. Der Vorstand hat sich deutlich verjüngt

 

Die Versammlung im "Turnerheim" war gut besucht, der Vorstand musste sogar weitere Wahlzettel kopieren lassen. "Das ist uns schon lange nicht mehr passiert," stellte SPD-Ortsvereinsvorsitzender Manfred Schwanzer erfreut fest.

In seinem Rechenschaftbericht ging Schwanzer auf die vergangenen 24 Monate ein, die für die Genossen auf Bundes- und Landesebene, aber auch für den Oberndorfer Ortsverein turbulent verlaufen seien. Mitgliederveranstaltungen mit Referaten, Infostände auf dem Wochenmarkt und Besuche bei Gemeinde, Altenpflegeheimen, dem AWO-Kontor samt Kleiderladen sowie bei Firmen wurden organisiert. Es fanden Ausflüge und Pflegeaktionen am Mahnmal im Lauterbachtal statt.

Das Ergebnis der Bundestagswahl war "für unsere SPD eine riesige Enttäuschung und die traurige Feststellung, dass Deutschland einen großen Schritt nach rechts gemacht hat". Dies dürfe die Genossen aber nicht abschrecken, sondern müsse sie vielmehr aufwecken, so Schwanzer. Es gelte am Profil und an der Struktur der Partei, auch und gerade in Baden-Würrtemberg zu arbeiten. Vom ehemaligen Bundestagsabgeordneten Klaus Kirschner, der selbst viele Jahre im Gemeinderat saß, gab es konstruktive Basiskritik. Er legte speziell den Stadträten in der SPD ans Herz, die Kommunalverfassnung genau anzusehen. Denn dort gelte, dass im Gemeinderat grundsätzlich alles öffentlich zu behandeln sei. Abgesehen von einigen, wenigen Ausnahmen wie Personal- und Grundstücksangelegenheiten – und auch dann nur, wenn schutzwürdige Interessen zu wahren seien. Man dürfe nicht beklagen, dass die Gesellschaft immer weiter nach rechts rücke, sondern müsse sich mit der AfD inhaltlich auseinandersetzen. Äußerungen wie jüngst erst wieder von Alice Weidel oder Alexander Gauland seien rechtsradikal. Dem komme man nicht bei, indem man einen Wirt in eine unangenehme Situation bringe, wie jüngst bei einem geplanten AfD-Stammtisch auf dem Lindenhof geschehen. SPD-Stadt- und Kreisrätin Ruth Hunds nahm den Ball auf. Aus ihrer Sicht gehöre die SPD im Gemeinderat mitnichten zu den "Verhinderern", wenn es darum gehe, mehr Öffentlichkeit herzustellen. Nicht nur die Freien Wähler stellten solche Anträge. Die habe es durchaus auch schon von ihrer Fraktion gegeben, wo sie es für geboten gehalten habe.

 

Nach dem Kassenbericht von Manfred Hilbert, dem vom Kassenprüfer Heinz-Otto Zeller eine einwandfreie Verwaltung der Finanzen bescheinigt wurde, stand der einstimmig erteilten Entlastung des Vorstand nichts mehr im Weg.

Wahlen

Die Wahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzender: Manfred Schwanzer; Stellvertreter: Hans-Jürgen Ramuschkat; Kassierer: Manfred Hilbert; Schriftführer: Fritz Wurster; Beisitzer: Dagmar Reiter, Lydia Schüle, Hans Häckel, Harald Maas, Alexander Maas, Marion Hofmockel, Rico Preusche, John Baumann und Louis Northe. Zudem wurden die Vertreter für die Kreisdelegiertenversammlung und die Kreisdelegiertenkonferenz (Europakonferenz) gewählt. Auch hier ließen sich die drei jungen Männer mit in die Pflicht nehmen.

 

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