SPD Oberndorf

SPD Oberndorf

Die Welt nach dem Ukraine-Krieg

Gelungener politischer Liederabend: Pius Jauch (Dritter von rechts) mit den Organisatoren.

Volles Haus beim politischen Liederabend mit Pius Jauch

Der Liederabend mit dem schwäbischen Liedermacher Pius Jauch im Gasthaus Bären in Deißlingen erfreute sich eines so großen Interesses, dass für die zahlreichen Gäste noch zusätzlicher Platz geschaffen werden musste. Dabei waren über 40 Besucher. Veranstaltet wurde der Abend vom SPD-Ortsverein Deißlingen und von Regio hoch 3, einem Zusammenschluss der SPD-Kreisverbände Rottweil, Schwarzwald-Baar und Tuttlingen. Der Abend stellte dabei den Beginn einer Veranstaltungsreihe dar, in der über die Welt nach dem Krieg in der Ukraine diskutiert werden soll.

 

Viele Mitgliederehrungen auf gut besuchter SPD-Familienfeier

Unsere Jubilare SPD Oberndorf 2018

Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Manfred Schwanzer konnte eine große

Anzahl von Mitgliedern auf der diesjährigen SPD-Familienfeier im

Sportheim in Oberndorf begrüßen

.

Es ist schon Tradition, nach dem Jahreswechsel bei Kaffee und Kuchen

gemeinsam mit der SPD-Familie ein paar Stunden zu verbringen.

Bei dieser Gelegenheit wurden auch langjährige Mitglieder des

SPD-Ortsvereins für Ihre Parteizugehörigkeit geehrt,

ihnen wurde Urkunde, Ehrennadel und ein kleines Geschenk überreicht.

Für 20-jährige Mitgliedschaft wurden Ruth Hunds, Nicola Simonelli und

Ewald Friedrichs ausgezeichnet.

Für 30-jährige Mitgiedschaft wurden Jürgen Hofmann und Kurt Deifel geehrt.

Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Fritz Wurster, Bekir Zorlu und

Hans – Joachim Ahner ausgezeichnet.

Für 50-jährige Mitgliedschaft wurden Herbert Loschen, Dieter Raisch und

Elmar Dommes geehrt.


Eine kleine Ausstellung von politischen Plakaten aus der Zeit der

Weimarer Republik 1919-1933 und der Zeit des 3. Reiches von 1933-1945

konnte besichtigt werden, diese Unterlagen stellte freundlicherweise

Alfred Danner zur Verfügung.

Jürgen Ramuschkat konnte eine Auswahl an politischen Plakaten von Klaus

Staeck aus den Jahren 1970 bis 1980 dieser Austellung beisteuern.


Der ehem. SPD-Bundestagsabgeordnete Klaus Kirschner setze sich dann aus

seiner Sicht mit dem Ergebnis der Sondierungsgespräche auseinander. Er

stellte den Mitgliedern die Stärken und auch Schwächen dieses

Sondierungsergebnisses vor. So wurden als SPD-Verhandlungserfolge viele

Punkte im Sozialbereich herausgestellt, z.B. dass das heutige

Rentenniveau von 48 Prozent bis zum Jahr 2025 gesetzlich abgesichert

wird, dazu wird die Rentenformel geändert, eine Rentenkommision soll

sich mit der Rente nach 2025 befassen. Zudem hat die SPD eine Grundrente

duchgesetzt, Arbeitgeber und Arbeitnehmer sollen künftig wieder gleich

hohe Beiträge an die Krankenversicherung zahlen, auch des Rückkehrrecht

aus Teilzeit in Vollzeit wurde erreicht.

Nicht durchsetzen konnte sich die SPD mit dem Einstieg in eine

Bürgerversichrung.

Klaus Kirschner empfahl den Mitgliedern, sich mit den Ergebnissen dieser

Sondierung und dann mit den event. Vorlagen des Koaltionsvertrages zu

beschäftigen. Er verwies auch auf die Gefahr hin, die event. Neuwahlen

für die gesamte politische Landschaft haben könnte.

Der Ortsvereinsvorsitzende Manfed Schwanzer verwies noch auf aktuelle

SPD-Frühjahrstermine und verabschiedete die Anwesenden in doch

nachdenklicher Stimmung wegen des ungewissen Ausgangs einer weiteren

Regierungsbeteiligung in Berlin.

 

 

 

 

 

 

Zeit für mehr Gerechtigkeit in der Arbeitsmarkt-und Sozialpolitik

 

 

 

 

 

 

Katja Mast in Oberndorf

 

 

Dieses war das Motto, unter dem der Vortrag von Katja Mast, Sprecherin

der SPD-Bundestagsfraktion für Arbeit und Soziales, in Oberndorf stand.

Katja Mast hielt vor Mitgliedern der SPD des Kreises Rottweil im

Turnerheim In Oberndorf eine engagierte Rede, die von den Anwesenden ,

unter ihnen auch der SPD-Bundestagskandidat dieses Wahlkreises, Georg

Sattler aus Tuttlingen, lebhaft diskutiert wurde.

Zuvor wies Katja Mast darauf hin, dass sich die SPD wieder im Aufwind

befinde und die Bundestagswahl vollkommen offen sei. Mit Martin Schulz

geht ein Ruck durch die Partei, davon bezeugen allein die bisherigen 16

000 Neueintritte seit Ende Janurar.

Mast wies auf die Leistungen der SPD in der jetzigen Regierung hin, auf

den Mindeslohn und die Regulierung der Leiharbeit und Werkverträge, das

Tarifeinheitsgesetz und das Rentenpaket (Rente ab 63, Mütterrente

Verbesserungen für Erwerbsgeminderte und das Reha Budget).

Mehr war mit der Union nicht zu machen, die Bereiche Teilzeit,

Managergehälter, Solidarrente sind von einer künftigen, von der SPD

geführten Regierung, weiter zu reformieren.

Auch der Bundestagskadidat Georg Sattler verteidigte das

Tarifeinheitsgesetz. Er stehe noch mitten in Arbeitsprozess als

Metallfacharbeiter und wehre sich gegen verschiedene Tarifverträge in

einer Firma, er sprach sich auch für eine kontinuierliche Steigerung,

gekoppelt an Tariferhöhungen, aus. Heribert Prantl sprach in der

Süddeutschen Zeitung

vom flächendeckenden gesetzlichen Mindeslohn als von einer der größten

sozialpolischen Errungenschaft der Nachkriegszeit. Rund 4 Millionen

Beschäftigte, insbesondere Frauen profitieren von diesem Mindestlohn.

Mast und Sattler riefen die Anwesenden dazu auf, den Ruck und die

Aufbruchstimmung in der Partei zu nutzen um Wahlkampf für mehr

Gerechtigkeit und Solidarität mit neuem Schwung zu führen.

Mast plädierte auch dafür, Kinderrechte in das Grundgesetz aufzunehmen.

Der SPD Kreisvorsitzende Torsten Stumpf schloss diesen Diskussionsabend

mit einem Aufruf an die SPD-Mitglieder einen engagierten Wahlkampf zu

führen um eine Politik um mehr Gerechtigkeit möglich zu machen.