18.07.2015 in Wahlkampftagebuch von SPD Sulz-Dornhan

SPD Kreisverband wählt Erich Eisemann, Schiltach, zum Landtagskandidaten; Anja Stumpf, Deißlingen, ist Zweitkandidatin

 

Ein Platz in der „Sonne“

SPD Kreisverband wählt Erich Eisemann, Schiltach, zum Landtagskandidaten; Anja Stumpf, Deißlingen, ist Zweitkandidatin

Gedrängt voll und extrem heiß war’s in der „Sonne“ in Schiltach, als in Anwesenheit der Generalsekretärin der Landes- SPD, Katja Mast, MdB, der Kreisverband Rottweil seinen Kandidaten zur Landtagswahl am 13. März 2016 auf den Schildhob. Als gutes Omen für den Wahlkampf wollte Klaus Eisenhardt, Kreisvorsitzender, beides verstanden wissen. Allerdings dienten an diesem tropischen Sommerabend Delegiertenausweise, Tagesordnung, Drucksachen oftmals eher zum Luftfächern als zu ihrem eigentlichen Zweck.

Wer ist und was will dieser Erich Eisemann? Kölner Kind im Krieg, gezeichnet von schwerer Krankheit, verließ er schließlich sein vertrautes Arbeitermilieu ( ein „Verrat“, der ihm damals nur schwer verziehen wurde ), studierte, gründete mit Annemarie Renger ( jawohl ! der Sekretärin von Kurt Schumacher und  Bundestagspräsidentin 1972-76) eine Spedition und war am Ende seines Berufslebens Schulungsleiter namhafter Versicherungsgesellschaften. Sein Kölner Idiom hat er nie abgelegt, trägt es eher wie ein Markenzeichen vor sich her. Über drei Kinder, sieben Enkel, einen Urenkel können sich Eisemann und seine Frau freuen.

BWL und Außenhandel sind seine Metiers, aber die Kehrseiten betriebswirtschaftlicher und marktorientierter kalter Vernunft beschäftigen ihn nachhaltiger: als Geschäftsführer des Christlichen Hilfswerks Oberkirch und Vorsitzender des Christlichen Hilfswerks Schiltach hilft er Behinderten und Straßenkindern in Südafrika und Brasilien zu einem menschenwürdigen Leben.

Neben seiner reichen beruflichen Erfahrung kann Eisemann auch politisch einiges vorweisen: stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender und Mandatsträger in Köln, Wahlkampfleiter für Katharina Focke und Anke Fuchs, aber auch Vorsitzender in Schiltach und Mitglied im Kreisseniorenrat Rottweil.

Wer sich - wie er - Zeit seines Lebens um Kinder, eigene und fremde, gekümmert hat, hat seine Aufgabe gefunden. Kein Wunder also, dass sich Eisemann besonders um jugendliche Wähler bemühen will, die er in der Politik zu wenig vertreten sieht und zurückholen möchte – ganz im Sinne der von Wissenschaftlern geforderten „kommunalen Intelligenz“, die durch Engagement und Mitbestimmung möglichst vieler Bürger die derzeit verbreitete, ängstlich die Augen vor der Zukunft verschließende, Besitzstandswahrungsmentalität  verdrängen möchte.Kein Wunder auch, dass die Förderung der Gemeinschaftsschule als wichtigstem Baustein kommunaler Intelligenz auf seiner Agenda ganz oben steht. Das sieht auch Zweitkandidatin Anja Stumpf so, die als Schulsozialarbeiterin geradezu als Aushängeschild des Reformwillens der Landesregierung gelten darf.

Generalsekretärin Katja Mast stellte die Themen des Wahlkampfs vor: Gute Arbeit, Zeit für Familie, Bildungsgerechtigkeit im Dreiklang und: die SPD kann Haushalt! Es entspann sich eine engagierte Diskussion, die im Grundsätzlichen wie in Details dem „roten Faden“ der Landes- SPD folgte: „Jeder Mensch soll frei entscheiden können, wie er leben will; der Staat hilft, aber bevormundet nicht.“

Klaus Schätzle, 20.7.15

 

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