Aktuelles
Der Oberndorfer Ortsverein der SPD lädt am 28. April zu einer Ausfahrt in das Schlossmuseum Glatt ein. Die aktuelle Ausstellung "21 mal 3. Landkreis Rottweil und seine Gemeinden - Mosaik der Identitäten" gibt aufschlussreiche Einblicke zum 50-jährigen Bestehen des Landkreises nach der Reform. Abfahrt um 14:30 Uhr. Mehr Informationen: Hans-Jürgen Ramuschkat, TEL.: 07423/4333.Treffpunkt zur gemeinsamen Abfahrt ist um 14:30 Uhr vor dem Rathaus. Bitte teilt Jürgen Ramuschkat Tel. 4333 oder Klaus Kirschner 07423/3591 bis Mittwoch , 26.April, mit wer mitfährt, wer selber fährt und andere mitnimmt.
"Wohin fährt die Gäubahn?", das war und ist ein ernstgemeintes und aktuelles Thema zur Zukunft der Gäubahn, nachdem Pläne bekannt wurden, wonach die Gäubahn zukünftig nicht mehr bis zum Hauptbahnhof durchfahren soll, denn dort müsste dann ein Bahnhof beim neuen Tiefbahnhof gebaut werden, was die Verantwortlichen der Bahn und im Stuttgarter-Rathaus rigoros ablehnen. Stattdessen, so die Pläne, sollen die Bahnreisenden in Stuttgart-Vaihingen oder am Nordbahnhof umsteigen. Darüber informierte sich der Ortsvereinsvorstand der Oberndorfer-SPD und Klaus Kirschner konnte dazu im "GiaMas" zur aktuellen Situation und exzellenten Kenner der Materie, den ehemaligen Regionalverbandsdirektor der Region Schwarzwald-Baar-Hauberg, Rainer Kaufmann, begrüßen. Als Mann der Praxis nahm der Lokomotivführer Siegfried Botzenhardt aus Epfendorf an der lebhaften Diskussion teil.
Kaufmann wies auf noch viele ausstehende Antworten auf bestehende ungeklärte Problempunkte hin, worüber auch wiederholt der "Schwarzwälder Bote" berichtet hatte. Insbesondere wurde die zukünftige Umsteigesituation in Vaihingen angesprochen. Hier teilt sich die Gäubahn künftig in die bisherige Panoramastrecke bis zum neuen Halt Nordbahnhof. Bahnfahrer, die zum Flughafen oder zum Hauptbahnhof möchten, müssten in Stuttgart-Vaihingen in die entsprechenden Zugverbindungen umsteigen. Würden die Pläne so umgesetzt, bedeutete, wer zum Hauptbahnhof will, muss sich mit seinem Gepäck in eine möglicherweise ebenfalls vollbesetzte S-Bahn reinzwängen. Bei den heutigen leider regelmäßigen Verspätungen der Gäubahn, könnte dies bedeuten, dass die Anschlüsse noch seltener nicht erreicht werden. Pläne bei Oberndorf und weiteren Streckenabschnitten Tunnels zu bauen, lösten die Probleme nicht. Im Gegenteil es würden neue geschaffen.
Bei einem Termin jetzt im November geplanten Termin hat der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Michael Theurer zu einem Faktencheck eingeladen. Laut der bekannt gemachten Tagesordnung soll lediglich das Augenmerk auf den Bau des Pfaffensteigtunnels gelegt werden. Nach Auffassung der Oberndorfer-SPD sind nun die kommunalpolitischen Vertreter der Anliegergemeinden gefordert die zukünftige Ausrichtung der Gäubahn anzusprechen. Dazu gehören z.B Maßnahmen die eine Modernisierung der Gäubahn erfordern und auch den Kreis Rottweil betreffen. Die Modernisierung bezieht sich auf eine Beschleunigung der Strecke, beispielsweise durch eine durchgängige Zweispurigkeit, so dass dies dem geplanten Deutschlandtakt-System entspricht. Dazu könnten Tunnellösungen, Begradigungen und Verlegungen von Straßen notwendig werden, vorausgesetzt es wird das dafür notwendige Geld im Bundeshaushalt in überschaubarer Zeit eingeplant. Aufgrund der zu erwartenden hohen Kosten dieser Baumaßnahmen zweifelten die Referenten und die Diskussionsteilnehmer eine zeitnahe Umsetzung an. Gäbe es nicht kostengünstigere und schneller umsetzbare Möglichkeiten, um die Gäubahn schneller zu machen - zum Beispiel die Neigezugtechnik. Siegfried Bozenhardt, Lokführer von Beruf, war der Meinung, dass die Neigezugtechnik auf der Gäubahn, wie bei anderen Strecken auch - beispielsweise der Strecke München - Zürich und auf der Donautalstrecke, bei entsprechenden Investitionen auch möglich ist. Das Ziel müsste es sein, die Bahnpünktlichkeit wieder herzustellen und so ehemalige und zukünftige Nutzer für die Bahn zu gewinnen.
OV Oberndorf
" Wohin fährt die Gäubahn?",das ist das Thema mit dem wir uns, wie in der letzten Vorstandssitzung beschlossen, am kommenden Donnerstag, 27. Oktober 2022 im GiaMas ab 19:00 Uhr befassen wollen. Dazu konnte als Referent der vormalige Regionalverbandsdirektor unserer Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, Rainer Kaufmann aus Mönchweiler, gewonnen werden. Er ist ein exzellenter Kenner der Materie. Wie Ihr Euch vielleicht erinnert, war Rainer Kaufmann schon mal vor Jahren bei uns im Ortsverein, damals im Turnerheim an der Austrasse..
Ursprünglich wollten wir dieses Thema als öffentliche Versammlung durchführen, was auch dem Thema angemessen wäre, jedoch die Covid-Inzidenzen lassen dies nicht verantwortlich zu. Selbstverständlich kann jeder dazu kommen.
Ruth Hunds bitten wir die Mitglieder der Fraktion einzuladen, denn wir haben deren Mailadressen nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Klaus Kirschner Hans-Jürgen Ramuschkat
Protokoll der konstituierenden Vorstandssitzung des SPD-Ortsvereins Oberndorf vom 10.06.2022 im "Gia Mas" in Oberndorf
Ergebnisprotokoll: Der Vorsitzende Klaus Kirschner eröffnete die Sitzung um 18,40 Uhr.
Anwesend: Klaus Kirschner, Ruth Hunds, Hans Häckel, Lydia Schüle, Hans-Jürgen Ramuschkat
Entschuldigt fehlten: H-J- Ahner, Manfred Hilbert, Dagmar Reiter
Die Tagesordnung beinhaltete die Konstitution des neu gewählten OV-Vorstandes sowie die Planungen der Aktivitäten für das laufende Jahr und die künftige Zusammenarbeit mit der Gemeinderatsfraktion. Klaus Kirschner forderte baldmöglichst die Besetzung des Postens eines Pressereferenten. Diesbezüglich hat er Kontakt mit Helmut Engisch aufgenommen. Engisch ist derzeit noch mit dem Heimatbuch für Aistaig beschäftigtKirschner schlug für die aktuelle Protokollerstgellung J. Ramuschkat vor, dieses wurde so angenommen.
Kirschner ging desweiteren auf die aktuelle Mitgliederentwicklung des Ortsvereins ein. Die Vorstandsmitglieder sollten jeweils 10 bis 20 Mitglieder aufsuchen und somit im Gespräch die Mitgliedschaft pflegen um evtl. Austritten vorzubeugen. Auch wies er auf die Notwendigkeit der Anwerbung junger neuer Mitglieder hin, nur so habe der OV eine Zukunft.
Zusammenarbeit mit der Fraktion: Kirschner wies auf die Notwendigkeit der Öffentlichkeitsarbeit seitens der Fraktion u. des OV hin. Geplant sind öffentliche Veranstaltungen in größeren Räumen (z.B. DON BOSCO) oder in Gaststätten (z.B. Flourn Winzeln). Auch sollten die Fraktionsmitglieder, die noch nicht SPD Mitglied sind, auf eine Mitgliedschaft hin angesprochen werden (Emmering, Moch, Götz). Kirschner verwies nochmals auf die Notwendigkeit hin, die Diskussionen im Gemeinderat auch der Öffentlichkeit im Form von öffentlichen Veranstaltungen darzulegen und zu diskutieren.
Öffentliche Veranstaltungen des Ortsvereins: Für dieses Jahr sind noch 2 bzw. 3 öffentliche Veranstaltungen geplant.
1. Wegen der Dringlichkeit der geplanten Verschlechterung des Betriebs der Gäubahn sollten wir eine Veranstaltung zu diesem Thema Stuttgart 21 und Panoramastrecke durchführen. Klaus bemüht sich um kompetente Referenten dazu. Die Veranstaltung sollte in einem größeren Raum stattfinden.
2. 2. Als ursächlichem SPD- Thema sollte zur aktuellen Sozialpolitik eine oder ein hochkarätiger Referent eingeladen werden. Kirschner wird sich um die VdK Präsidentin Bentele bemühen oder einer anderen entsprechenden Persönlichkeit.
3. 3. Wenn aktuell noch machbar, evtl. eine öffentliche Veranstaltung mit Gernot Erler , ehemals. Staatsminister und Rußlandbeauftragter der Bundesregierung, zum Thema Krieg in der Ukraine.
4. Dieser und die anderen Vorschläge wurden von den Anwesenden grundsätzlich begrüßt. Eine Beschäftigung mit dem Thema "Wüste" bzw. Lager Eckerwald muss evtl. auf das nächste Jahr verschoben.
Klaus Kirschner schloss die Sitzung um 21.10 Uhr.
Jürgen Ramuschkat, zweiter Vorsitzender
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