Zunächst stellen wir klar: Die vom SPD-Ortsverein initiierte Umfrage stellt weder die Qualität noch das Engagement der in Oberndorf niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte infrage.
Die am 24. April 2026 gestartete Umfrage richtet sich allgemein an die Bürgerinnen und Bürger. Gefragt wird: „Wie beurteilen Sie die ärztliche Versorgung durch Haus- und Fachärzte in Oberndorf?“
Im Mittelpunkt steht die Versorgungssituation, insbesondere die Verfügbarkeit ärztlicher Angebote, und nicht die Qualität der medizinischen Arbeit. Der Einsatz der Ärztinnen und Ärzte sowie der Praxisteams wird von uns ausdrücklich anerkannt und sehr geschätzt.
Anlass der Umfrage waren und sind alarmierende kreisweite Daten zur hausärztlichen Versorgung. Diese lassen sich jedoch nicht ohne Weiteres auf Oberndorf übertragen.
Dem SPD-Ortsverein ist es ein großes Anliegen, Politik im engen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern Oberndorfs zu gestalten. Daher wollten wir direkt von den Einwohnerinnen und Einwohnern erfahren, wie die Situation vor Ort wahrgenommen wird.
Auch Aussagen aus der Ärzteschaft wurden berücksichtigt. Im Zusammenhang mit der Schließung der Notfallpraxis wies der Sprecher der Oberndorfer Ärzteschaft im „Schwarzwälder Boten“ vom 23. November 2024 darauf hin, dass aufgrund der bereits maximalen Belastung kein alternatives Angebot möglich sei. Zudem beschrieb er den Verlust von mehr als der Hälfte der hausärztlichen Praxen in den vergangenen 15 Jahren sowie die steigende Belastung durch die Versorgung einer älter und kränker werdenden Bevölkerung. Diese Aussage beschreibt eine demografische Realität und ist keinesfalls abwertend gemeint, da der medizinische Versorgungsbedarf statistisch mit zunehmendem Alter steigt.
Positiv bewerten wir die inzwischen ergriffene Initiative der Stadt Oberndorf und von Bürgermeister Matthias Winter, neben dem Modell der Einzelpraxis auch weitere Lösungsansätze zu prüfen, beispielsweise Gespräche mit den RegioDocs. Ziel muss es sein, mögliche Wege zur Sicherung der medizinischen Versorgung offenzuhalten und eine drohende Unterversorgung zu vermeiden.
Dies geschieht ausdrücklich nicht aus mangelndem Respekt gegenüber den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, sondern im Interesse einer langfristig gesicherten Versorgung.
Unser gemeinsames Ziel bleibt eine dauerhaft gute medizinische Versorgung in Oberndorf. Dazu wollen wir mit unserer Umfrage und der offenen Prüfung verschiedener Lösungswege beitragen.
Hans-Jürgen Ramuschkat übernimmt am 27.06. wieder den Pflegedienst am Mahnmal in Aistaig. Dieser Dienst obliegt dem Ortsverein Oberndorf schon seit Jahren.
In diesem Zusammenhang wollen wir unsere Mitglieder im Anschluss zu einem kleinen " RoteSockenHock" bei der Minigolfanlage einladen.
Vielleicht kommen ja noch ein paar Kuchen zusammen?
Wir treffen uns dort um ca. 16:00 Uhr
Kreis Rottweil. Der Vorsitzende des SPD-Kreisverbands Rottweil, Mirko Witkowski, widerspricht der Forderung der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Rottweil, am geplanten Aus für die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren festzuhalten. Die demografischen Herausforderungen seien unbestritten. Eine tragfähige Reform dürfe die damit verbundenen Lasten aber nicht einseitig denjenigen aufbürden, die besonders früh ins Berufsleben eingestiegen seien.
Schramberg. Bei ihrer Jahreshauptversammlung im Park der Zeiten in Schramberg haben die Jungen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten (Jusos) im Landkreis Rottweil ihren gesamten Kreisvorstand neu gewählt. Dabei wurde der ehemalige SPD-Landtagskandidat Ali Zarabi erneut zum Kreisvorsitzenden gewählt.
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