Mirko Witkowski besucht das Dunninger Seniorenzentrum

Veröffentlicht am 20.08.2021 in Wahlkreis

SPD-Bundestagskandidat Mirko Witkowski (von links) im Gespräch mit Romana Bräu und Hans-Peter Storz.

Dunningen. Zu einem lebhaften Dialog über die aktuelle Situation in der Altenhilfe traf sich der SPD Bundestagskandidat Mirko Witkowski im „Haus am Adlerbrunnen“ mit der Geschäftsführerin der Sozialstation St. Martin, Ramona Bräu, und dem Vorsitzenden der Sozialgemeinschaft Dunningen, Hans-Peter Storz. Da Witkowski selbst bei der AWO als Zivildienstleistender seine persönlichen Erfahrungen  in der Pflege und Betreuung älterer Menschen einbringen konnte kam man schnell zu dem Problem des Personalmangels in den Altenhilfeeinrichtungen.

Der Freiwilligendienst, auch die Sozialstation wird eine Stelle besetzen, allein bringt zu wenig Entlastung. Die Politik und die Gesellschaft sind gefordert, die Anerkennung und den Respekt für die Mitarbeiter und die Arbeit in den Pflegeberufen zu fördern. Dabei konnte Ramona Bräu am Beispiel der Einsatzplanung der Mitarbeiter aufzeigen, dass in den ambulanten Diensten mit der Vereinbarung von Familie und Beruf gerade für Frauen ein attraktiver Arbeitsplatz sein kann. Die persönlichen Wünsche der Pflegekräfte werden möglichst berücksichtigt und durch Fortbildung und Gesundheitsaktionen das Betriebsklima verbessert.

Einen Blick in die Tagespflege der Sozialstation konnte der Kandidat Mirko Witkowski werfen. Dort beginnt sich die Arbeit nach den Corona-Einschränkungen weiter zu normalisieren. Die Bedeutung der Tagespflege und der EMMA-Pflegegruppen für die Senioren und die Entlastung  bei der häuslichen Pflege wurde betont. Der Wunsch möglichst lange in der eigenen Wohnung bleiben zu können, wird durch die Tagespflege unterstützt. Deshalb hat die Sozialstation St. Martin auch in Villingendorf mit dem Angebot begonnen.

Neben den professionellen Diensten der Sozialstation bietet die Sozialgemeinschaft Dunningen ergänzende Dienste an. Neben der Betreuung samt Notruf in den 39 Wohnungen in Dunningen und Seedorf und  der Nachbarschaftshilfe, stellt das „Essen auf Rädern“ mit täglich rund 40 Essen eine wichtige Hilfe für die Älteren dar. Vor allem aber der Betrieb der beiden Cafeterias mit den fast 200 ehrenamtlichen Wirten und Kuchenbäckern ist ein Beispiel für bürgerschaftliches Engagement.  Der Vorsitzende Hans-Peter Storz hofft, dass die Cafeterias nach der Coronapause wieder bald zum „Normalbetrieb“ übergehen können und Veranstaltungen möglich sind. Unterstützung bei der Arbeit erhofft sich Storz auch mit der Bestellung eines Kümmerers, die alsbald erfolgen soll.

Mirko Witkowski war von der Arbeit im Seniorenzentrum „Haus am Adlerbrunnen“ beeindruckt und findet  diese Mischung von professionellen und ehrenamtlichen Engagement als Respekt für die Lebensleistung der älteren Generation für mustergültig.

 
 

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