SPD-Bundestagskandidat Mirko Witkowski besucht Oberndorfs Bürgermeister Herman Acker

Veröffentlicht am 23.07.2021 in Wahlkreis

Mirko Witkowski (von links) besuchte mit Hans-Jürgen Ramuschkat Bürgermeister Hermann Acker.

Der SPD-Bundestagskandidat Mirko Witkowski hat im Rahmen seiner Tour durch den Wahlkreis Rottweil/Tuttlingen den Bürgermeister der Stadt Oberndorf, Herman Acker, besucht. Begleitet wurde Witkowski vom örtlichen SPD-Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Ramuschkat.

Bei dem Informationsgespräch im Oberndorfer Rathaus stellte Bürgermeister Hermann Acker den aktuellen Stand der Entwicklung der Stadt Oberndorf und der damit verbundenen Herausforderungen dar: „Wir haben eine Infrastruktur wie eine große Kreisstadt, sind aber dennoch ein Unterzentrum.“ Seiner Meinung nach sollte die Industrie dort ausgebaut werden, wo es Sinn macht: „Die Industrie gehört an die Hauptverkehrsachsen.“

Ausführlich wurde das Problem der angespannten personellen Situation angesprochen. Es fehle schlicht an freien Kapazitäten in den Ingenieurs- und Architektenbüros, aber auch in der Stadtverwaltung selbst, um die Beschlüsse des Gemeinderats einigermaßen zeitnah in Angriff zu nehmen und umzusetzen: „Es fehlt vor allem an gutem qualifiziertem Personal.“ Eben hierdurch entstehende Verzögerungen führten dann auch immer wieder zu Unverständnis in der Öffentlichkeit.

Bei Schulen und Kindergärten stehen große Sanierungen an. Acker und Witkowski sind sich darin einig, dass es für gute Bildung neben qualifizierten Fachkräften auch entsprechende Räume braucht. Witkowski sieht hier aber noch eine weitere Notwendigkeit: „Kindergärten müssen endlich – wie Schulen – als Bildungseinrichtungen anerkannt werden und damit kostenlos sein.“ Bei der Finanzierung sieht er das Land in der Pflicht. Witkowski: „Das können die Kommunen finanziell nicht alleine leisten.“

Einigkeit bestand bei dem Gespräch auch bei der Frage nach der Notwendigkeit einer leistungsfähigen Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum. Für Witkowski gehören Krankenhäuser als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge in die öffentliche Hand.

Bei der Digitalisierung sieht Acker die Stadt Oberndorf vorne mit dabei. Dabei hat man in Oberndorf noch viel vor. Die Talplatzsanierung, die Neuordnung des Kloster-Umfelds und die dringend notwendigen Hochwasserschutzmaßnahmen sind dabei nur drei Stichworte.

Die Bedürfnisse der Stadt und die sich daraus ergebende Erwartungshaltung an die Politik wurden vom Bürgermeister weiter angesprochen. Außerdem stellte Bürgermeister Acker die finanzielle Situation der Stadt dar. Er bezeichnete diese als aktuell zufriedenstellend und ausgewogen, trotz der Einbußen durch Corona.

 
 

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