Kreisvorstand beschäftgigt sich mit Nahverkehr im Kreis Rottweil

Veröffentlicht am 07.12.2014 in Kreisverband

Zum Auftakt einer Veranstaltungsreihe befassten sich SPD- Kreisvorstand sowie Kreis- und Gemeinderäte mit der Situation des Öffentlichen Nahverkehrs im Kreis Rottweil. ZU Gast war Verkehrsdezernentin Monika Mayr vom Landratsamt Rottweil.

Zunächst machte Verkehrsdezernentin Monika Mayr die Kreisvorstandsmitglieder mit den Konsequenzen schrumpfender Schülerzahlen für das Beförderungswesen insgesamt vertraut, danach ging es um die Perspektiven von Ringzug, Anrufbus, Schnellbussen und Gewerbegebietsanbindungen.

 
 

Zweifellos lägen diese in regelmäßigen Abfahrts- und Ankunftszeiten (Vertaktung), Barrierefreiheit, Vernetzung der Verkehrsverbünde beim Fahrkartenverkauf an Automaten und der Nutzung von Handy und Internet zu Information und Kommunikation.

 

Das ÖPNV-Gesetz für Baden- Württemberg gebe ein anspruchsvolles Ziel vor: Auch in nachfrageschwachen Räumen soll eine "vollwertige Alternative" zum Auto-Verkehr entwickelt werden. Ermutigend in diesem Zusammenhang sei, dass Busse und Züge auch im Kreis schon heute immer öfter nicht nur für dienstliche, sondern auch für Freizeit-, Einkaufs- und Besorgungsfahrten genutzt würden.

Wissenschaftlich begleitet die Hochschule Furtwangen den Kreis bei den Untersuchungen zur Verbesserung der Effizienz. Darüber hinaus sollen Abend- und Schnellbusfahrten verstärkt angeboten und für den Anrufbus am Wochenende tagsüber der Stundentakt eingeführt werden.

In der Diskussion spielten die Bewertung der ÖPNV-Finanzierungsreform des Landes sowie die Erwartungen an die neuen Ausschreibungsgrundlagen im Schienenverkehr eine Hauptrolle, und, wie bei so viel kommunaler Kompetenz nicht anders zu erwarten, örtliche Probleme.

Soll Lauffen einen Haltepunkt bekommen? Ist die Ringzugausdehnung nach Norden endgültig vom Tisch? Kann die Verbindung von Schramberg nach Villingen verbessert werden? Einige Teilnehmer kritisierten, dass bei neuen Schulgründungen die Stellungnahme des Verkehrsverbundes Rottweil von Seiten der Schulträger zu spät eingeholt worden sei, was zu schlechten Verbindungen geführt habe.

All dies wird in der "Modellregion für nachhaltige Mobilität im Ländlichen Raum" nicht mehr vorkommen. Dafür sorgen Projekte wie das überbetriebliche Mobilitätsmanagement. Immer vorausgesetzt, sie lassen sich finanzieren. Schon jetzt beträgt der öffentliche Beitrag zu den Kosten des ÖPNV im Kreis circa 69 Prozent.

In einer weiteren Veranstaltung plant der SPD-Kreisvorstand, sich mit dem Thema "Bahnverkehr im Kreis: Stuttgart 21 und der neue Fahrplan" zu beschäftigen. Wie sehr die globale Vernetzung auch im Nahverkehr Einzug gehalten hat, machte Kreisdezernentin Mayr deutlich: zum besseren gegenseitigen Verständnis habe sie beim in Dortmund angesiedelten Callcenter für unseren Anrufbus eine Vokabelliste mit "schwäbischen Begriffen hinterlegt".

 
 

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