DRK: Gerade in Pandemie-Zeiten eine sehr große gesellschaftliche Stütze

Veröffentlicht am 30.07.2021 in Wahlkreis

Besuch beim DRK: Mirko Witkowski (rechts) mit Anton Graf (von links), Dieter Gaus und Ralf Bösel. Foto: DRK

Mirko Witkowski verschaffte sich bei einem Besuch des DRK-Kreisverbandes Rottweil von der Leistungsfähigkeit des DRK einen Eindruck verschaffen. 

Mit inzwischen mehr als 200 hauptberuflichen Mitarbeitern und mehr als 800 ehrenamtlichen Mitgliedern stellt der Kreisverband nicht nur die Notfallrettung und den Krankentransport sicher, so Ralf Bösel (DRK-Kreisgeschäftsführer), sondern deckt auch noch viele andere gesellschaftliche Bereiche ab. Durch die Corona-Pandemie seien alle DRK-ler sehr beansprucht.

Dieter Gaus (Leiter der sozialen Dienste) merkt an, dass sich die Pandemie leider auch in anderen Bereichen wie zum Beispiel aktivierender Hausbesuch und den Gruppenangeboten für Jung und Alt sehr bemerkbar gemacht habe. Das Angebot wurde teilweise eingeschränkt.

Leider sei bei einigen Angeboten wie dem aktivierenden Hausbesuch festzustellen, dass die Zahl der ehrenamtlichen Helfer durch die Pandemie rückläufig sei, so Dieter Gaus auf die Frage von Mirko Witkowski, wie sich Corona auf das soziale Angebot auswirken würde.

In den vergangenen Jahren wurde in Kooperation zwischen dem DRK und der Achert-Schule Projekte wie „Bildung macht stark“ umgesetzt. Sehr aufwendig hierbei sei allerdings der administrative Aufwand für die Nachweise der Fördermittel so Gaus. Hier habe man die Bitte an die Politik und somit auch an Mirko Witkowski, dass die Parteien sich für eine Erleichterung bei den bürokratischen Aufgaben/Prozessen einsetzen.

Auf die Frage von Mirko Witkowski zu den Freiwilligendienstleistenden im DRK-Kreisverband Rottweil berichtet Ralf Bösel, dass das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und auch der Bundesfreiwilligendienst (BFD) sehr beliebt seien. Aktuell absolvieren 18 junge Männer und Frauen ihren Freiwilligendienst im DRK.

Dies sei nicht nur ein sehr wichtiger Aspekt für die Gesellschaft, sondern auch ein sehr prägender Lebensabschnitt für die Freiwilligen. Die aktuell 22 Auszubildenden im KV Rottweil seien überwiegend aus dem FSJ und BFD übernommen worden so Anton Graf (Leiter Verwaltung und Rechnungswesen).

Auf die Frage von Mirko Witkowski, ob der sinkende Respekt vor den Einsatzkräften auch im Landkreis Rottweil festzustellen wäre, berichtete Ralf Bösel, dass dies auch hier so wäre. In einem besonderen Fall sei es vorgekommen, dass ein Einsatzfahrzeug kurzerhand von einem Passanten umgeparkt worden wäre, da sich dieser durch den Rettungswagen gestört gefühlt habe. Prinzipiell könne man aber feststellen, dass die positiven Aspekte in den Einsätzen überwiegen würden.

 
 

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