SPD Oberndorf

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Staatssekretär Dr. Klaus-Theo Schröder im Oberndorfer Krankenhaus

Veröffentlicht am 23.07.2008 in Pressemitteilungen

Staatssekretär Dr. Klaus-Theo Schröder aus dem Bundesgesundheitsministerium in Berlin war von der innovativen Ausrichtung und dem Leistungsangebot des Oberndorfer Krankenhauses positiv beeindruckt.

Klaus Kirschner hatte diesen Informationsbesuch in die Wege geleitet, damit die Chefärzte, der Bürgermeister und der Verwaltungsleiter die Gelegenheit erhalten, dem Staatssekretär die Auswirkungen des Entgeltsystems (Fallpauschalen) für ein kommunales Krankenhaus der Grundversorgung vor Ort zu verdeutlichen.

Dr. Roland Praßler, Chefarzt der Inneren Abteilung: „Es ist unlogisch und nicht nachvollziehbar, dass das Krankenhaus heute rund zwanzig Prozent weniger für die gleiche medizinische und pflegerische Leistung vergütet bekommt, als zu Beginn des neuen Abrechnungssystems in 2004“. Dr. Matthias Dornheckter, Chefarzt der Chirurgie, unterstrich dies in dem er darlegte, dass. „wenn er bei einer Operation die moderne und für den Patienten schonendere laparoskopische Chirurgie anwende, als die konservative des großen Bauchschnittes, die Vergütung erheblich geringer sei. Dies sei insgesamt widersprüchlich.“

Bürgermeister Hermann Acker betonte, dass der Gemeinderat im Interesse des Standortes Oberndorf alles in seinen Möglichkeiten stehende für das Krankenhaus tun werde.Es müssten jedoch auch die finanziellen Bedingungen stimmen, damit das Haus wirtschaftlich geführt werden könne. Verwaltungschef Harald Glatthaar, Pflegedienstleiterin Schwester Dorina und Heidrun Beier, stellvertretende Personalratsvorsitzende, wiesen auch auf die große regionale Bedeutung für die wohnortnahe Patientenversorgung und für die Arbeitsplätze hin.

Auf Anregung von Klaus Kirschner sagte Staatsekretär Dr. Schröder zu, dass er ein Gespräch bei dem „Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus“, dem INEK in Bonn vermitteln werde, so dass dort im direkten Gespräch verdeutlicht werden könne, dass diese Entgeltabwertung nicht gerechtfertigt sei und wo Änderungen notwendig seien.