SPD-Kandidaten für die Gemeinderatswahl besuchen Kita Lienberg

Veröffentlicht am 10.05.2014 in Wahlen

Guiseppe Agosta, Renate Much, Guido Neudeck, Wilko Witkowski, Hans Jörg Fahrner, Mirko Witkowski, M. Rudolf, B. Kammerer

Schramberg -Sulgen (gn). Die Kandidaten der SPD für die Gemeinderatswahl haben die Kita Lienberg besichtigt. Der Fachsbereichsleiter für Kultur und Soziales im Schramberger Rathaus, Berthold Kammerer, führte die Gruppe durch die Baustelle.

Mitten in einem Industriegebiet erwartet man eigentlich keinen Kindergarten. Auf dem Lienberg in Sulgen wird von der Stadt Schramberg in Kooperation mit der Firma Kern-Liebers aber gerade einer gebaut. So eine Kooperation ist neu in Schramberg. Grund genug für die Gemeinderatskandidaten der SPD, sich vor Ort über das Projekt zu informieren. Berthold Kammerer führte die Besucher durch die Baustelle.

In einem kurzen Vorgespräch wiesen die Kandidatinnen und Kandidaten darauf hin, dass der Ausbau von Betreuungsmöglichkeiten für Kinder ein Kernanliegen der SPD ist. Es ist wichtig, für junge Familien die Voraussetzungen zu schaffen, Kindererziehung und Beruf zu vereinbaren. Vor allem Alleinerziehende sind dringend auf eine Möglichkeit der Kinderbetreuung angewiesen. Aber auch Partner, die beide berufstätig sind, benötigen für ihre Kinder einen Platz in der Krippe oder dem Kindergarten. Einer der beiden müsste sonst aufhören zu arbeiten. Leider sind das oft immer noch die Frauen. Daraus resultieren Karriereknicks und Einbußen im Einkommen der Familien. Auch die Arbeitgeber profitieren von guten Betreuungsangeboten. Bei der Geburt eines Kindes können Fachkräfte weiterarbeiten und fallen nicht für längere Zeit aus. Hans Jörg Fahrner wies aber auch auf den pädagogischen Wert guter Kitas hin. In den ersten Lebensjahren sind Kinder am lernfähigsten. Die frühkindliche Bildung sei deshalb enorm wichtig.

Die Einrichtung entsteht aus einer Kooperation der Stadt Schramberg mit der Firma Kern-Liebers. Sowohl der Bau, als auch später der Unterhalt werden von der Firma finanziell unterstützt. Kern-Liebers hat deshalb einen Anspruch auf einen Großteil der Betreuungsplätze. Die Öffnungszeiten entsprechen den Anforderungen der Industrie. Bereits morgens ab 6.45 Uhr können die Kinder in die Kita gebracht werden. Die Einrichtung schließt dann erst wieder um 17.00 Uhr. Kern-Liebers wird dadurch für Arbeitnehmer interessanter. In Zeiten eines allgemeinen Fachkräftemangels ist das ein nicht zu unterschätzender Wettbewerbsvorteil.

Hans Jörg Fahrner erinnert sich, dass die SPD Fraktion schon 2004 Betriebskindergärten gefordert hat. Allerdings war die allgemeine Begeisterung damals noch nicht groß. Jetzt freue er sich aber, dass in der Stadt nachhaltig Kitaplätze gebaut werden. Die Besucher zeigten sich von den Räumlichkeiten begeistert und lobten die guten Einfälle der Planer.

Berthold Kammerer ist froh, dass die meisten Personalstellen der neuen Einrichtung bereits besetzt werden konnten. Es ist wegen des hohen Bedarfs derzeit nicht einfach Erzieherinnen zu finden.

Mit den neuen Krippenplätzen wird die Stadt alle Rechtsansprüche auf einen Krippenplatz erfüllen können. Wichtig sei aber vor allem auch, dass die Qualität der Angebote stimme, so Kammerer. Die SPD-Kandidaten konnten dem nur zustimmen.

 
 

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